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Alles Liebe zum Valentinstag

Love is in the Air…. heute ist Valentinstag und ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern unendlich viel Romantik!

Damit ihr in die richtige Stimmung kommt, schenke ich euch einen Auszug aus meinem Buch Lost Vampire – die romantischste Szene mit Vampir George und der hübschen Ever….

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch eure Beth

 

Ever saß entspannt auf der samtig gepolsterten Couch im ansonsten noch recht leeren Wohnzimmer, lauschte der sanften Musik im Hintergrund und beobachtete, wie George geschickt das Feuer im Kamin entfachte. Wohlige Wärme umschloss sie wie ein seidiger Kokon. Zwar entfaltete die Sonne tagsüber schon ihre Kraft, in den Nächten wurde es aber noch immer bitterkalt. Das verbrennende Holz knisterte.

„Was magst du trinken?“ George hatte vom Feuer abgelassen und sich wieder Ever zugewandt. Der Vampir ging auf sie zu und sein Schatten erreichte sie, bevor er direkt vor ihr stand.

„Gar nichts“, antwortete die Gestaltwandlerin lächelnd und sah bewundernd an ihm hoch. Er sah gut aus wie immer, doch mit dem Feuer im Rücken wirkte er mystisch und fast ein wenig gefährlich. Sie war vollkommen zufrieden in diesem Moment und hätte einfach so dasitzen und ihn anschauen können. Er hatte andere Pläne.

Trotz seiner übernatürlichen Stärke waren seine Hände sanft, als er Ever von der Couch zu sich hochzog. Er streichelte ihr über die Arme bis hinauf zu den schmalen Schultern und seine Daumen liebkosten die weiche Haut ihres Halses. Ever genoss seine Berührungen und sie spürte das Kribbeln, das er in ihr auslöste.

George wusste, dass Ever übernatürliche Kräfte besaß und normalen Menschen überlegen war, doch jetzt gerade, im flackernden Licht des Kaminfeuers, wirkte sie sehr zerbrechlich. Warum sehnte sie sich so sehr danach, bei ihm zu sein, obwohl sie wusste, wie gefährlich er war? Er beugte sich zu ihr hinunter und streifte mit seinen kühlen Lippen ihre Wange.

„Du lässt mich spüren, wie es sich anfühlt, lebendig zu sein“, hauchte er ihr ins Ohr. „Ich danke dir dafür.“

„Und ich bin froh, dass wir uns begegnet sind“, gestand Ever. Nur bei ihm konnte sie so sein, wie sie wirklich war. Sie musste sich weder verstellen noch verstecken. Er war anders und sie war es auch.

„Tanz mit mir“, bat der Vampir, als die Klänge von Stings Fields of Gold den Raum für sich einnahmen.

Ever tanzte eigentlich nicht, doch jetzt war sie wie verzaubert von dem Augenblick und konnte George seinen Wunsch nicht abschlagen. Sie legte ihre Hände in seine und George zog sie an sich. Er umfasste ihre Hüfte und begann, sich sachte zur Musik zu bewegen. Die beiden schwebten über den glatten Holzboden, als gäbe es weder Raum noch Zeit.

Will you stay with me,

will you be my love,

among the fields of gold

Ever spürte ihre Sehnsucht nach George wachsen, sie wollte ihn so sehr, so wie sie noch nie zuvor etwas gewollt hatte.

„Schlaf mit mir“, flüsterte sie, als die letzte Strophe drohte, dem Tanz ein Ende zu setzen.

George löste sich von ihr und sah sie ernst an. „Willst du das wirklich?“ Seine markanten Gesichtszüge wirkten finster.

Ever blickte ihm liebevoll in die Augen. „Ja, das will ich“, beantwortete sie seine Frage und unterstrich ihre Absicht mit einem leidenschaftlichen Kuss.

Sanft streifte George die Träger ihres Kleides von den Schultern, das in einer fließenden Bewegung zu Boden fiel. Evers nackte Haut glänzte im Feuerschein, tanzende Schatten betonten die Konturen ihres Körpers. Fasziniert betrachtete der Vampir das Schauspiel. Das Herz der Gestaltwandlerin pochte laut, ihr Blut rauschte in seinen Ohren und ihr Atem ging schneller, als sie sich die Träger ihres Spitzen-BHs von ihren Schultern schob und den zarten Stoff dann fallen ließ.

„Du bist wunderschön“, stellte George staunend fest, ohne den Blick von ihr abzuwenden. Dann griff er mit einer Hand in ihr kastanienbraunes Haar, sodass es in weichen Wellen über ihre Brüste fiel und folgte seinem Verlauf bis zur Taille. Ihr Haar war so weich wie Seide und ihre Haut warm wie die Strahlen der Sonne. George begehrte sie so sehr, dass es fast schmerzte. Er umfasste ihren Nacken, zog sie enger an sich und liebkoste ihren Hals mit unzähligen Küssen. Plötzlich nahm er sie hoch auf seine starken Arme und trug sie hinauf in sein Schlafzimmer, als wöge sie nicht mehr als eine Feder.

Ever kicherte leise, als er sie sanft auf sein Bett legte. Ihre smaragdgrünen Augen funkelten verführerisch. Endlich zog sich George sein Hemd und seine Jeans aus und legte sich zu Ever, sodass sie seine kühle Haut auf ihrer spüren konnte. Er streichelte zärtlich die Rundungen ihrer Brüste, dann ihren flachen Bauch und schließlich wanderten seine Hände zu ihrem Spitzenslip, um ihn Ever vorsichtig abzustreifen.

George hielt inne. Sie war so unschuldig. Zu unschuldig für ihn.

„Bist du dir auch ganz sicher, Ever?“, fragte er nochmals ernst.

„George“, sie sprach seinen Namen leise aus und strich sanft über sein Gesicht, „noch nie wollte ich etwas mehr als das.“

Er schloss die Augen, als habe sie ein Urteil gesprochen und beugte sich dann über sie. Sein Kuss war fordernder diesmal und sein Körper lag schwer auf ihrem, sodass sie sich kaum unter ihm bewegen konnte. Er umfasste ihre Handgelenke, streckte ihre Arme nach oben und hielt sie fest umklammert. Sie spürte seine Kraft, seine Macht, die er über sie hatte. Leidenschaft und pure Lust vermischten sich zu einem gefährlichen Cocktail. Er löste sich von ihr und sah sie durchdringend an. Ever erwiderte seinen Blick. Sie starrte in die dunkle Leere seiner Augen. Kalte Finsternis umgab ihn plötzlich. George wirkte für den Bruchteil einer Sekunde übermächtig und grausam.

George war bewusst, wie nahe er daran war, die Grenze zum Bösen zu überscheiten. Doch er würde sie nicht beißen, nicht ihr köstliches Blut trinken, bis ihr pochendes Herz schwieg – nein, denn Ever war das kostbarste, das er je im Leben besessen hatte. Seine Gesichtszüge entspannten sich augenblicklich.

„Hab keine Angst.“ Seine Stimme klang rau und verführerisch zugleich. Er gab ihre Hände frei und ließ seine Hand quälend langsam die Schenkel hinauf gleiten, bis er ihre empfindlichste Stelle erreichte……..

Lust auf mehr? Hier gibt es das Buch…

 

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